Identität mit einer einzigen Abfrage
Wenn eine Schweizer Bank eine Customer-Due-Diligence-Prüfung durchführt, kann sie über eine GLEIF-Abfrage den Rechtsträger, seine Registrierung und seine Muttergesellschaftsbeziehungen deutlich schneller bestätigen als bei rein manuellen Prüfungen.
Die LEI verbindet den offiziellen Namen, die Registerdaten und die Referenzdaten eines Rechtsträgers in einem weltweit anerkannten Datensatz. Dadurch wird die Identitätsprüfung im Bank-Onboarding, in KYC-Prozessen und bei grenzüberschreitenden Gegenparteien deutlich einfacher.
Wirtschaftlich Berechtigte und Level-2-Daten
Die Level-2-Daten der LEI zeigen, „wer zu wem gehört“. Diese Informationen unterstützen Prüfungen zu wirtschaftlich Berechtigten, Konzernstrukturen und Muttergesellschaftsbeziehungen.
Für Schweizer Banken, FINMA-beaufsichtigte Rechtsträger und internationale Gegenparteien kann dies helfen, Unternehmensgruppen strukturierter zu verstehen und Identitätsprüfungen effizienter durchzuführen.
Schnellere Aufnahme, saubereres Screening
Für Kunden ist eine aktive und aktuelle LEI ein praktischer Vorteil. Sie erleichtert den Identitätsschritt im Onboarding, reduziert Rückfragen und kann grenzüberschreitende Screening-Prozesse vereinfachen.
Wenn Name, Adresse, Handelsregisterdaten und Muttergesellschaftsbeziehungen aktuell sind, entstehen weniger Unklarheiten beim Abgleich mit Banken, Brokern, Meldesystemen und internationalen Gegenparteien.
Wichtigste Erkenntnisse
• Die LEI bestätigt die Identität eines Rechtsträgers schnell und eindeutig.
• Level-2-Daten unterstützen Prüfungen von Eigentums- und Konzernstrukturen.
• Eine aktive LEI beschleunigt das Onboarding für Kunden.
• Aktuelle LEI-Daten reduzieren Screening-Fehlalarme und unnötige Rückfragen.


