Was ISO 20022 verändert
ISO 20022 ersetzt ältere Freitext-Nachrichten durch strukturierte, reichhaltige Datenelemente. Parteien in einer Zahlung, Wertpapiertransaktion oder Finanzanweisung können dadurch präziser identifiziert werden.
Für diese Identifikation bevorzugt ISO 20022 strukturierte Organisationsdaten. Der LEI passt genau in diesen Ansatz, weil er einen Rechtsträger eindeutig, global und überprüfbar identifiziert.
Wo der LEI in der Schweiz eingesetzt wird
Wenn Schweizer Zahlungsinfrastrukturen, Banken und Finanzinstitute ISO 20022 einsetzen, kann der LEI innerhalb des Organisation-Identification-Elements mitgeführt werden.
Dadurch wird jede Nachricht mit einem verifizierten Rechtsträger verbunden. Das unterstützt eine schnellere Prüfung, erleichtert den Abgleich von Gegenparteien und reduziert Unklarheiten, die bei Freitextdaten entstehen können.
Für Schweizer Rechtsträger ist dies besonders relevant, wenn sie mit Banken, Brokern, Zahlungsdienstleistern, Treasury-Systemen oder grenzüberschreitenden Gegenparteien arbeiten.
Was Unternehmen tun sollten
Schweizer Rechtsträger sollten ihre BIC mit ihrem LEI verknüpfen, den LEI aktiv halten und sicherstellen, dass Zahlungs-, Treasury- und Meldesysteme den LEI in ISO-20022-Feldern korrekt übertragen können.
Ein aktueller LEI hilft dabei, Nachrichten sauber zu halten und die Identifikation des Rechtsträgers in digitalen Finanzprozessen zu verbessern.
Wichtigste Erkenntnisse
• ISO 20022 verwendet strukturierte Parteidaten.
• Der LEI ist eine bevorzugte Kennung für Rechtsträger.
• Verknüpfen Sie Ihre BIC mit Ihrem LEI.
• Ein aktueller LEI sorgt für saubere und eindeutig zuordenbare Nachrichten.


