Blick auf die Abwicklungskette
Die Schweizer Abwicklungskette läuft typischerweise über SIX Swiss Exchange, SIX x-clear als zentrale Gegenpartei und SIX SIS / SECOM für die Abwicklung. Die Abwicklung erfolgt in CHF, also in Schweizer Franken.
Jeder Schritt in dieser Kette erwartet saubere Referenzdaten. Der LEI ist dabei ein zentraler Anker, weil er den Rechtsträger eindeutig und global identifizierbar macht.
Gegenparteidaten
Treasury-Teams pflegen nicht nur den eigenen LEI, sondern auch die LEIs wichtiger Gegenparteien.
Das hilft dabei, Handelsbestätigungen, Abwicklung und Meldungen sauber miteinander abzugleichen. Wenn eine Gegenpartei einen abgelaufenen oder fehlerhaften LEI hat, können Abstimmungsfehler, Rückfragen oder Verzögerungen entstehen.
Meldungen und Sammelverwaltung
Bei FinfraG-Meldungen nach dem Finanzmarktinfrastrukturgesetz und bei Geldmarkt-Reporting unterstützt ein aktueller LEI die reibungslose Einreichung.
Unternehmensgruppen verwalten häufig mehrere LEIs. Wenn diese unter einer LOU konsolidiert werden, lassen sich Erneuerungen, Datenänderungen und Fristen einheitlicher steuern.
Wichtigste Erkenntnisse
• Der LEI ist eine wichtige Abhängigkeit in der Abwicklungskette.
• Treasury-Teams sollten auch die LEIs ihrer Gegenparteien pflegen, nicht nur den eigenen LEI.
• Ein abgelaufener LEI kann Abstimmungsfehler und Verzögerungen verursachen.
• Gruppen können mehrere LEIs an einer Stelle gesammelt verwalten.


